Evangelisch-lutherische Kirche in Braunschweig
01.01.2013

Wir dürfen heimkommen

Landesbischof Weber predigte im Braunschweiger Dom zur Jahreslosung 2013

Macht Mut zum neuen Jahr: Landesbischof Weber. Foto: S. Hübner

Braunschweig. Landesbischof Weber hat in seiner Neujahrspredigt die christliche Hoffnung auf Zukunft und Heimat unterstrichen. „Es gibt Orientierung und Halt, wenn wir zu Gott hin denken – egal, wie groß die Fragen um uns herum auch sein mögen und was auch immer das neue Jahr bringen wird", sagte er am 1. Januar im Braunschweiger Dom. Grundlage seiner Predigt war die Jahreslosung 2013: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebräer 13,14)

Einerseits, so der Landesbischof, spreche die Losung vom Schmerz des Abschieds und von der „Erfahrung der Endlichkeit". Sie sei eine „bittere Diagnose": Nichts bleibe, keiner der Menschen, die wir geliebt haben und nichts von den Dingen und Orten, die uns etwas bedeutet haben. „Nichts bleibt, auch nicht von uns."

Andererseits klinge in der Losung die Hoffnung mit, heimkommen zu dürfen. Vielleicht sei dieses Bild am ehesten geeignet, sich Auferstehung vorzustellen: „Wir kommen nach Hause, und irgendwie sind dorthin vorweg gegangen und aufgehoben, die uns hier fehlen." Die Jahreslosung 2013 eröffne einen weiten Horizont, so der Landesbischof: „Es muss nicht so bleiben wie es ist. Es kann anders, neu und richtig werden."

Predigt im Wortlaut

Verfasser: Michael Strauss