Evangelisch-lutherische Kirche in Braunschweig

Die Orgel St. Stephani, Helmstedt

Die Stadtkirche St. Stephani, ehemalige Universitätskirche und Sitz der Propstei, verfügt über ein dreimanualiges lnstrument mit 36 Registern, das 1975 von der Firma Karl Schuke erbaut wurde. Der Renaissanceprospekt stammt von dem Halberstädter Orgelbauer David Beck und trägt am Rückpositiv die Jahreszahl 1584. Obwohl davon abgesehen kein historisches Material mehr in der Orgel existiert, hat man sich bei der Gestaltung des jetzigen lnstruments eng an die früheste überlieferte Fassung der Disposition mit ausgeprägt norddeutsch-barocker Charakteristik angelehnt. Die Orgel verfügt über eine mechanische Spiel- und elektropneumatische Registertraktur. lm Rahmen der Umgestaltung des Spieltisches durch die Firma Grefe erfolgte im Jahr 2000 der Einbau einer Prozessorgesteuerten Setzeranlage mit 4000 Speicherplätzen.

Disposition: I Rückpositiv (C-g''')

Cedackt 8'
Quintadena 8'
Principal 4'
Koppelflöte 4'
Sesquialtera 2f.
Gemshorn 2r
Sifflöte 1'
Scharff 4f.
Krummhorn 8'
Tremulant

II Hauptwerk (C-g''')

Pommer 16'
Prinzipal 8'
Rohrflöte 8'
Oktave 4'
Spitzflöte 4'
Nasat 22/3'
Oktave 2'
Mixtur 5-6f.
Scharff 3-4f.
Trompete 8'
Cymbelstern
l/ll
lll/ll

III Brustwerk (C-g''')

Holzgedackt 8'
Blockflöte 4'
Prinzipal 2'
Terz 3/5'
Quinte 1/3'
Ccymbel 3f.
Vox humana 8'
Tremulant
Jalousieschweller

Pedal (C-f')


Prinzipal 16'
Subbass 16'
Oktave 8'
Gedackt 8'
Oktave 4'
Nachthorn 2'
Mixtur 5f.
Posaune 16'
Trompete 8'
Clairon 4'
l/P
ll/P
lll/P

Karl Schuke 1975, Disposition: KMD Friedrich Peter-lsenberger, Prof. Karl Schuke; Schleifladen mit mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur; Setzer Heuss MP 98 mit 4000 Speicherplätzen, Sequenzer vor- und rückwärts, Zungen ab, Tutti