Die Orgel St. Vincenz, Schöningen
In der St. Vincenz-Kirche steht hinter einem reich verzierten und prächtig vergoldeten Barockprospekt ein Werk des Orgelbauers Jonas Weigel, das aus der Zeit um 1660 stammt, aber nie im Sinn des Erbauers vollendet wurde. Nach einer abwechslungsreichen Geschichte wurde das lnstrument von der Firma Karl Schuke 1994 unter Verwendung des Weigelschen Materials restauriert und auf 33 Register in drei Manualen und Pedal ergänzt. Die Orgel besitzt Schleifladen mit mechanischer Spiel- und Registertraktur und neben einem Zimbelstern auch die seltenen Effektregister Glockenspiel und Vogelgesang.
Disposition:
l Hauptwerk (C-g''')
Bordun 16'
Principal 8'
Rohrflöte 8'
Viola da Camba 8'
Octave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3 '
Octave 2'
Cornett 8'
Mixtur 2' 5f.
Trompete 8'
Tremulant
ll/l
Sub ll/l
ll Schwellwerk (C-g''')
Principal 8'
Gedackt 8'
Salicional 8'
Schwebung 8'
Fugara 4'
Querflöe 4'
Nasard 2 2/3 '
Octave 2'
Waldflöte 2'
Terz 3'
Quinte1'
Mixtur 5f.
Fagott 16'
Trompette harmonique 8'
Oboe 8'
Tremulant
Jalousieschweller
Pedal (C-f')
Untersatz 32'
Principal 16'
Subbass 16'
Octavbaß 8'
Gedackbass 8'
Choralbass 4'
Mixtur 2 2/3' 4f.
Posaune 16'
Trompete 8'
I/Ped.
II/Ped.
Michael Becker 1998, Disposition: Mathias Michaely, Michael Becker. Schleifladen mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur; Setzer 8x8, Sequenzer vor- und rückwärts


